• Trainings,  Workshops April/Mai

    Sicher auf dem Präsentierteller

    Du bist was du isst?
    Ich füttere dich hier jede Woche mit einem meiner persönlichen Lieblingsschmankerl
    für die eindrucksvolle Performance. Wenn du Geschmack finden willst am starken Auftritt, der dir Flügel verleiht, dann machst du die kleinen Übungen täglich oder wenigstens 3 x die Woche.

    Dein Selbstcoaching für diese Woche

    Mache ich die Übungen, die mir meine Atmung und meinen Körper ins Bewusstsein bringen? Nehme ich mir die Zeit, mich ab und zu selbst im Rampenlicht zu sehen? Schaffe  ich es, mir länger in die Augen zu sehen? Sind meine Gedanken und meine Haltung mir gegenüber positiv oder kritisiere ich mich ständig? Sorge ich gut für mich – gerade in der jetzigen Zeit? Wenn ich mich schwer tue mit mir selbst, führe ich laute Zwiegespräche?  Das ist sehr amüsant und fördert deinen Sinn für Humor.

    Zu deiner Beruhigung zu so viel „ich“ und „selbst“. Es geht hier nicht um das Training zu einer narzistischen Selbstdarstellung, du trainierst einzig und allein dein Selbstwertgefühl, das du zum sinnvollen Handeln als Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft brauchst. Blockierende Ängste, innere Kritiker und Hadern verhindern deine Wachheit und dein Präsenz. 

    Bewusstsein
    Foto: Manuela Serafim

    Baumstark und verwurzelt

    Präsent wie ein Baum wirkst  du, wenn du dir so oft wie möglich Zeit nimmst für dein Körperbewusstsein. Übe bei jeder Gelegenheit Achtsamkeit für dich. So kannst du dich beim nächsten Spaziergang an einen starken Baum lehnen. Entspanne durch bewusste Atemzüge und lasse deine Gedanken kommen und gehen. Sie brauchen Zeit, sich zu beruhigen. Halte sie nicht fest. 

     Während du dich mit deinem Rücken gegen den Stamm lehnst,  lenkst du deine ganze  Aufmerksamkeit dorthin, wo du den starken Baum am Körper spürst. Genieße seine Kraft und lasse sie in deinen Körper strömen. Je öfter du diese Übung machst, desto besser lernt sie dein Körper und du kannst sie bei Nervosität gedanklich abrufen. Versuche auch im Stehen länger mit dem Rücken am Baum zu lehnen und seine Kraft mit der Wirbelsäule zu  spüren. 

    Lerne dich kennen - und "schau dir in die Augen, Kleines"

    Wie lange schaffst du es dir selbst in die Augen zu sehen? 30 Sekunden, 1 Minute, 3 Minuten? Übe. Nicht während dem Schminken, Zähneputzen oder Haare bürsten. Nimm dir min. 3 x die Woche vor, dir nur in die Augen zu sehen. Das Ziel wären 5 Minuten am Stück. Die Augen sind das wichtigste Ausdrucksmittel der Bühnenmenschen. Ach, du willst gar nicht Schauspielen? Die Augen sind Spiegel der Seele, die anderen sollten auch einige Minuten hineinschauen können, also auch du. Gönn´ dir diese Übung, um deinen Ausdruck wirklich kennen zu lernen. Foto: Pixaby

    Frühlingsgefühl für dich

    Entspannen und Aufblühen
    Foto: Manuela Serafim

    Blütenzauber: Setze dich auf den Boden –  ziehe deine Beine an – umarme deine Beine auf Waden- oder Knöchelhöhe – führe vorsichtig die Stirn zum Knie – spanne dich langsam so eingerollt an – zähle bis 7 – löse Arme und Beine und lass die Spannung herausfließen – atme, atme, atme. 

    Du machst das 3 x – stehst auf, rollst dich langsam Wirbel für Wirbel nach oben, hebst zuletzt den Kopf und streckst die Arme zum Himmel, Schultern nach unten. Entfalte dich wie die Blüten im Frühjahr.